10 Tipps, wie du Ordnung in deinen Kleiderschrank bringst

„Ich habe nichts zum Anziehen“ – wohl kaum ein Satz fällt häufiger, wenn es um den Kleiderschrank und das tägliche Anziehritual geht. Von den einen geliebt, von den anderen gehasst. Den Unterschied machen die richtigen Kleidungsstücke und wie du sie im Schrank sortiert hast

Ordnung ist die halbe Miete

Nichts ist schlimmer, als wenn du ein ganz bestimmtes Lieblingsstück im Kopf hast, anziehen möchtest und es nicht findest. Dabei ist es absolut wichtig, essentiell für dein Outfit. Ohne dieses Teil funktioniert dein ganzer Look nicht, wie du ihn dir vorgestellt hast. Es gibt hierfür zwei Situationen und Lösungen:

  1. Dein Lieblingsteil liegt im Wäschekorb entweder bei der Schmutzwäsche oder bei der Bügelwäsche. Abhilfe schaffst du in Zukunft, wenn du alles sofort wäschst, sofern du eine Waschmaschine voll mit dunklen, hellen oder bunten Sachen bei 40 bzw. 60 Grad füllen kannst. Alles wandert von der Waschmaschine auf den Trockenständer und von da aus sofort aufs Bügelbrett. Leg eine halbe Stunde bügeln ein und du wirst froh sein, wenn es erledigt ist und alles sauber und gebügelt im Schrank ist. Ich empfehle auch immer, Lieblings-Basics, die du oft trägst, doppelt zu haben. Eins ist definitiv immer im Schrank.
  2. Das gut Stück ist nach hinten im Schrank gerutscht. Das kann daran liegen, dass die Stapel nicht wirklich ordentlich gefaltet sind. Die einen schwören auf die Fallttechnik von Marie Kondo (nicht mein Fall, da durchs Kleinfalten viele Knicke entstehen und diese Methode eher für Schubladen geeignet ist und nicht zu unseren europäischen Schränken passt). Also falte deine Stapel mit Oberteilen ordentlich und halte sie nach Saison und Farben sortiert. Wenn du die meisten Stücke aufhängst statt faltest, hast du es immer sofort vor Augen, wenn du den Schrank aufmachst. Mehr Überblick im Schrank ist zudem zeitsparend. Langes Suchen gehört der Vergangenheit an.

Wie sortiere ich meine Kleidung?

Stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien du am besten deinen Schrank sortierst und wie du es angehst. Kleiner Tipp vorab: Nur für den Fall dass du reine Berufskleidung trägst, empfiehlt es sich, den Kleiderschrank in zwei Kategorien Job und Freizeit zu teilen. Wenn du das gleiche wie in der Freizeit trägst oder es einfach eleganter für den Job sein soll, empfehle ich einen Kleiderschrank, bei dem alle Teile aufeinander aufbauen. Du kannst mehr casual Teile im Job tragen als du denkst. Denn ein fitted Shirt unter dem Blazer macht im Office genauso viel her wie ein Blazer zu Slouchy Jeans beim Kaffee mit Freunden.

Nach diesen Kriterien sortierst du die Stücke auf der Stange:

  • Produktgruppen: Sortiere deine Kleidungsstücke innerhalb der Produktgruppen nach Farben in Leserichtung von links nach rechts. Links hänge ich gerne Oberteile auf, also Shirts, Longsleeves und Blusen, daneben Blazer und Jacken. Für Kleider Jumpsuits und Mäntel habe ich ein eigenes Fach, da sie länger sind. Falls dein Kleiderschrank eine Stange unten hat, hängst du dort die Hosen und Röcke hin. Wenn nicht, kommen sie auf speziellen Hosenbügeln neben die Oberteile.
  • Farben: Sortiere deine Kleidung innerhalb der Produktgruppen nach Farben – hell hängt ganz links, dunkel ganz rechts. Also zum Beispiel erst weiße Oberteile, rosa Oberteile, grüne Oberteile und dann graue und schwarze Oberteile, dann dasselbe mit Blazern und Jacken.

Und das gehört nicht auf die Stange sondern in die Fächer sortiert:

  • Strickwaren wie Pullover und Cardigans, da sie sich auf dem Bügel zu schnell aushängen und lang werden.
  • Accessoires wie Schals, Mützen, Handschuhe, Hüte und Ohrwärmer
  • Handtaschen, Rucksäcke, Sporttaschen etc.
  • Unterwäsche – Oberteile wie BHs bewahre ich am liebsten in einer Schublade hintereinander nach Farben geordnet auf, den Rest in einzelnen Kisten.

Muss ich wirklich alles fein säuberlich ordnen?

Nein. Bei mir ist es das Fach mit Sachen, die ich nur zuhause und nachts trage, das nicht sortiert ist. Denn hier entscheide ich nach Lust und Laune und meist ist mir die Farbe egal. Die Trennung erfolgt ausschließlich nach Saison – Winter vorne, Sommer hinten, oder umgekehrt je nachdem welche Jahreszeit gerade ist.

Im Übrigen solltest du bei deiner Kleidung für Zuhause regelmäßig aussortieren, denn hier landen oft kaputte oder abgetragene Sachen, die wir in der Öffentlichkeit nicht mehr tragen wollen. Dabei brauchen wir höchstens ein Drittel der Teile noch und dann auch nur noch die, die wirklich schön sind. Weitere wirklich dankbare Tipps fürs Kleiderschrank Ausmisten bekommst du in meinem Blogartikel 7 Kleidungsstücke, die du aussortieren solltest.

Checkliste für dein Kleiderschrank Update

1. Wasche und bügel immer alles so schnell wie möglich

2. Habe deine Lieblings-Basics doppelt im Schrank

3. Hänge das meiste im Schrank auf 

4. Halte die Kleiderstapel ordentlich gefaltet

5. Ordne deine Kleidung nach Produktgruppen

6. Ordne innerhalb der Produktgruppen nach Farben

7. Sortiere Accessoires in Fächer

8. Sortiere Unterwäsche in Schubladen bzw. Kisten

9. Sachen, die du nur zuhause trägst, musst du nicht unbedingt sortieren

10. Miste regelmäßig deinen Schrank aus

Falls du alleine nicht weiterkommst und das Gefühl hast, deine sind nach dem Kleiderschrank Update immer noch nicht perfekt auf dich abgestimmt, helfe ich dir gerne! Buch doch eine einfache Style Session oder einen Kleiderschrank Check bei mir und wir stellen deine Kleidung auf den Kopf. Schreib mir gern eine E-Mail oder schau dich bei meinen Angeboten um. Ich freue mich auf dich!

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